Tinnitus-Behandlung in Hannover – Hörgeräte können helfen!

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Tinnitus-Behandlung in Hannover – Hörgeräte können helfen!
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Tinnitus – Ein Geräusch, das jeder kennt!

Es piepst, es klingelt, es rauscht oder es brummt!  Ein Tinnitus – z.B. so ein Ohrenpfeiffen – tritt häufig nur kurzzeitig auf, z.B. nach dem Besuch eines lauten Konzerts. Solche Ohrgeräusche können aber auch bleiben und eben nicht verschwinden!  Ist das der Fall, dann sollte man bald den Ohrenarzt aufsuchen, sodass die Ursache ermittelt wird und eine Behandlung eingeleitet werden kann.

Man unterscheidet zwischen akutem- und chronischen Tinnitus. In den ersten drei Monaten spricht man von einem akuten und nach drei Monaten handelt es sich um einen chronischen Tinnitus.

„Tinnitus aurium“ kommt aus dem Lateinischen und heißt: Klingeln in den Ohren. Betroffene nehmen Geräusche wahr, denen in den meisten Fällen keine äußere Schallquelle zugeordnet werden kann! D.h. nur der Betroffene selbst kann das Geräusch hören. Es wird vielfach nicht als „Krankheit“, sondern eher als ein Symptom betrachtet, dessen Ursachen sehr unterschiedlich sein können.

Welche Ursachen hat Tinnitus?

Als häufige Ursachen für Tinnitus gelten z.B. Veränderungen oder Funktionseinschränkungen im Bereich des Innenohres, wie eine zunehmende Schwerhörigkeit oder der Hörsturz. Selten sind die Ursachen Gefäßstörungen, Gefäßverengungen oder Muskelzuckungen. Auch Probleme mit der Halswirbelsäule oder Schädelverletzungen nach Unfällen kommen als Ursache in Frage.  Außerdem können Medikamente, Lärm, Stress oder psychische Belastungen die lästigen Ohrgeräusche begünstigen.

Der Tinnitus – mein kleiner „Freund“

Heut` Abend bist du mein Begleiter,
sagst mir: bis hierher – nicht mehr weiter!
Für heute ist genug getan,
geh` nicht weiter, halte an!

Am Tage warst du fast nicht da,
ich nahm dich überhaupt kaum wahr.
Jetzt mahnst du mich: gib auf dich acht,
sonst wird es für dich eine schlaflose Nacht!

Mein kleiner „Freund“, ich danke dir,
bring meine Gedanken hier zu Papier.
Komme langsam mit den Gedanken zur Ruhe
und lege alles ab in eine alte Truhe.

Nun kehrt die Ruhe bei mir ein,
und auch du, „Freund“, wirst wieder klein.
Lässt mich schlafen tief und fest.
Ist für dich und mein das Best`.

Morgen ist ein neuer Tag,
an dem ich dich begrüßen mag.
Bist du ganz leis, geht es mir gut.
Das macht mir wieder neuen Mut.

               19.3.2011 Edeltraud Mory

Schwerhörigkeit als Hauptursache für Tinnitus

Als Hauptursache für Tinnitus gilt jedoch für viele Experten die Schwerhörigkeit bzw. der zunehmende Hörverlust. Häufig entsteht so eine Schwerhörigkeit durch die Abnutzung bzw. degenerativen Veränderungen der sogenannten Haarsinneszellen im Innenohr. Diese Haarsinneszellen haben eine wichtige Aufgabe, denn Sie erzeugen aus „gehörter Sprache“ elektrische Signale, die an unser Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet werden. Sind diese Haarsinneszellen des Innenohres abgenutzt oder beschädigt, dann erreichen weniger elektrische Impulse das Gehirn, und wir können nicht mehr alles verstehen, es entsteht eine Schwerhörigkeit.

Tinnitus, eine Reaktion des Gehirns auf Schwerhörigkeit

Unser Gehirn reagiert auf eine Schwerhörigkeit, wodurch Tinnitus entstehen kann. Wenn das Gehirn nämlich weniger elektrische Impulse aus dem Innenohr erhält, dann versucht es den fehlenden Signalen entgegenzuwirken, indem es sich z.B. „empfindlicher“ einstellt. Die Folge könnte sein, dass plötzlich körpereigene Geräusche wie der Herzschlag oder das Fließen des eigenen Blutes in den Adern hörbar werden; auch diese Geräusche nennt man Tinnitus. Denkbar ist auch, dass das Gehirn eigene „Geräusche“ erzeugt, um fehlende Signale aus dem Innenohr zu ersetzen. Man spricht dann von Phantomgeräuschen, die dann ebenfalls als Tinnitus wahrgenommen werden können.

Behandlung von Tinnitus

Ohrenärzte ermitteln zunächst welche Art von Geräuschen hörbar sind oder wie stark und wie belastend der Tinnitus vom Patienten empfunden wird. Zusätzlich betreibt man Ursachenforschung um anschließend die Behandlung darauf abzustimmen. Geht dem Tinnitus z.B. ein Hörsturz voraus, dann wird der Hörsturz behandelt. Gefäßstörungen, Gefäßverengungen oder Muskelzuckungen können vielfach medikamentös oder operativ beseitigt werden.

Nicht immer kann die Ursache  eindeutig geklärt werden, und so zielt eine Behandlung häufig darauf ab, das Tinnitusgeräusch für den Patienten erträglicher zu machen.

Es kann sehr belastend sein

Es gibt Menschen, die können mit einem chronischen Tinnitus gut leben und sie leiden auch nicht darunter! Viele Betroffene empfinden die lästigen Geräusche aber als sehr störend und belastend. Für Patienten mit hohem Leidensdruck gibt es Behandlungsansätze, bei denen unter Mitwirkung von Psychotherapeuten versucht wird, Betroffene dazu zu bringen, es als weniger belastend zu empfinden. Auch der Abbau von Stress, tägliche Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder Yoga können sich günstig auf das Tinnitusgeräusch auswirken.

Aufgaben des Hörgeräteakustikers

Sofern neben dem Tinnitus gleichzeitig ein Hörverlust vorliegt, werden vom Ohrenarzt häufig Hörgeräte verordnet. Hörgeräteakustikmeisterin Gabriele Korallus sagt, dass Hörgeräte die Wahrnehmung  positiv beeinflussen können, da im Gehirn mehr Signale ankommen und wieder hörbare Umweltgeräusche nun vom Tinnitus ablenken. Mehr Hören bedeutet auch weniger Stress beim Hören, und weniger Stress kann zu einer Reduzierung des Tinnitus beitragen.

Hörgeräte, Kombigeräte und Rauschgeräte

Optional können die Akustiker von Hörgeräte Korallus neben Hörgeräten auch sogenannte Kombigeräte anpassen. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Hörgerät mit integriertem Rauschgenerator.  Tinnitusbetroffene – mit gleichzeitigem Hörverlust – haben somit Möglichkeit sich neben der Hörverstärkung des Hörgerätes zusätzlich ein beruhigendes und ablenkendes Rauschen einzustellen.

Für Tinnitus-Patienten ohne Schwerhörigkeit gibt es bei Korallus reine Rauschgeräte, sogenannte Noiser bzw. Masker. Hörgeräte, Kombigeräte und Rauschgeräte müssen vom Ohrenarzt verordnet werden

Tinnitus – Spezielles Hörtraining

Bei Hörgeräte Korallus wird für Tinnitusbetroffene neben der Hörgeräteversorgung auch ein spezielles Hörtraining, die Terzo Gehörtherapie angeboten. Das Hörtraining soll dazu beitragen, die durch den Hörverlust erworbenen Prozesse im Gehirn – die möglicherweise auch zum Tinnitus geführt haben – entgegenzuwirken.

Hörgeräte und Hörtraining helfen bei Tinnitus